Wasserburg Gewerbegebiet Ilmschlösschen Kirche Friedhof Wohngebiet Siedlung Feuerwehrgerätehaus Wasserturm Dorfplatz Dorf Kleingartenanlage Ilmschlösschenweg Kleingartenanlage Junge Weiden        Lernen Sie durch einen Klick den Ort kennen !

(Bitte klicken Sie auf den Ortsteil, über den Sie mehr erfahren wollen)

Eine kurze Statistik des Ortes: (Stand vom September 2012)
Gegründet im Jahr 996 / Anzahl der Einwohner: 1104
Fläche: 5,84 km² / Höhe: 168 m über Meeresspiegel (Ilmbrücke)
Lage: ca. 1 km nordwestlich der Kreisstadt Apolda
nächste Städte: Jena (17km entf.) Weimar (17 km) Erfurt (45 km)
erreichbar über die A4-Abfahrt Apolda, B87-Richtung Naumburg
oder A9-Abfahrt Naumburg, B87-Richtung Weimar/Ilmenau  
Postleitzahl: D-99510 / Telefonvorwahl: 03644 /
Autokennzeichen: AP oder APD

Niederroßla ist seit dem 01.01.2014 ein Ortsteil der Land-
gemeinde "Ilmtal-Weinstraße", Landkreis Weimarer Land,
Land Thüringen.

Das Ortswappen

...kann es nicht verbergen: Niederroßla hat eine Elefantengeschichte!
Da diese auf einer anderen Seite geschildert wird, nur so viel zum Rest
des Wappens: das Herzschild führt ein stilisiertes Schloss, welches auf
das Wasserschloss die Wasserburg verweisen soll. Die Gemeinde-
farben sind Silber (Weiß) / Rot.
 

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Die Partnergemeinde: Weisenheim am Sand

...liegt in Rheinland-Pfalz, an der Weinstraße in der Nähe von Ludwigs-
hafen. Die Partnerschaft zu der rund 4000 Einwohner zählenden Ge-
meinde wurde am 20. April 1991 mit einem Vertrag besiegelt. Seitdem
 kam es zu zahlreichen Besuchen auf Gemeinde- wie auch Vereins- und
Familienebene.
 

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Das "Dorf"

...wird der eigentliche Ortskern beiderseits des Flusses Ilm genannt.
Verbunden durch die große Ilmbrücke gehören (auf Apoldaer Seite) der
Schlosshof mit der Wasserburg, die alte "Herrengasse" mit der Kirche
und die gesamte auf der anderen Ilmseite gelegene Bebauung dazu.
1996 konnte die Gemeinde ihre 1000-Jährige Erwähnung mit einem
großen Fest  feiern. Aber auch davor gab es schon Siedungsreste
 

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Der Dorfplatz

...ist der zentrale Treffpunkt im Dorf. Er hatte in der Vergangenheit viele
Namen, wie zum Beispiel "Concordiaplatz", "Adolf-Hitler-Platz" oder
"Karl-Marx-Platz". Eigentlich hieß er aber schon immer "Dorfplatz" und
so blieb es dann auch seit der Wende. Hier sind die Einkaufsgeschäfte,
die Pension, die Bushaltestelle und natürlich auch ein Elefantendenkmal
zu finden.
  
 

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Das Feuerwehrgerätehaus

...ist auf der Fläche der abgebrochenen Färberei entstanden. Der
moderne Neubau löste das zu eng gewordenen alte Gerätehaus an der
Buttstädter Straße ab. Finanziert wurde es durch zahlreiche Förder-
maßnahmen von Bund und Land sowie Eigenmitteln der Gemeinde.
 

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Die Siedlung

...wurde ab den 20-er Jahren als neuer Ortsteil an der Apoldaer Straße
gebaut. Wegen der dreieckigen Häuseranordnung nannte man die
Siedlung auch "Helgoland". In den 80-er Jahren wurden am "Dr.-
Haenert-Weg" 14 Einfamilienhäuser als Erweiterung neu gebaut.
 

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Das neue Wohngebiet

...entstand gegenüber der Siedlung ab dem Jahr 1995 entlang der
Apoldaer Straße. Auf einer Fläche von 6,5 Hektar entstanden zahl-
reiche neue Wohnhäuser. Bis heute sind 5 Mehrfamilien-, 5 Doppel-
und 40 Einfamilienhäuser gebaut worden.
 

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Das Gewerbegebiet

...wurde ab 1992 oberhalb der Siedlung erschlossen. Auf der 5,4 Hektar
großen Fläche siedelten sich bis heute 3 Firmen neu an. Viele Grund-
stücke sind allerdings noch zu haben - wollen Sie nicht eine Firma
gründen (wenn Sie nicht schon eine haben) und zu uns kommen ?
 

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Das Wahrzeichen: Die Wasserburg
   

Eng mit der Niederroßlaer Geschichte verbunden ist natürlich die
Wasserburg. Der 57 Meter hohe Turm und damit Deutschland höchster
Berfried grüßt den Besucher des Ortes schon von weitem.
Die genaue Zeit ihrer Erbauung steht nicht fest, jedoch wird sie der
Blütezeit des Rittertums im 11. oder 12. Jahrhundert zugeschrieben.
Besitzer der Burg gab es viele: zuerst waren da die Ritter "von Roßla",
ab dem 14. Jahrhundert die recht streitsüchtige Familie der "Vitzthums",
im 15. Jahrhundert dann Wilhelm III. (der Tapfere).
Durch Landesteilungen und -änderungen gehörte es ab dem 17.
Jahrhundert zum Herzogtum Weimar; Herzog Ernst August ließ es
in den Jahren 1738-45 zum Jagdschloss umbauen und erweitern. (Bild
links) Später wurde es als landwirtschaftliches Gut verpachtet. Auch ein
gewisser Herr Goethe aus Weimar soll das Gut 10 Jahre lang be-
sessen haben. Nach dem 2. Weltkrieg diente der barocke Schlossteil
als Bürgermeisteramt. Auf Anordnung der sowjetischen Besatzungs-
macht wurde 1947 das Herren- und das Gesindehaus abgerissen.
Übrig blieb der Gebäudeteil der alten Wasserburg. Der allgemeine
Verfall der Burg wurde ab den 70-er Jahren gestoppt. Der Westflügel
wurde zu Wohnungen, einer Turnhalle und einer Großküche umgebaut.
Der Ostflügel ist zur Zeit nicht genutzt. (Bild rechts)
Am 1.4.2008 fiel der Giebel des Ostflügels teilweise ein, Abtragungen
eines großen Teil des Daches retteten weitere Teile vor dem Einsturz
und dem drohenden Verfall. Verbesserungen der Mauerstabilität und
langsamer Wiederaufbau prägen seit dem die Sanierungsmaßnahmen.
 

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Das Schmuckstück: Die Kirche

...wurde im Jahre 1721 eingeweiht. Der Vorgängerbau fiel 1656 nebst
Pfarrgebäude einem Großfeuer zum Opfer. Sie zählt zu den schönsten
Landkirchen in Thüringen. Mehr über unsere Kirche können sie auf der
Homepage der Kirchgemeinde nachlesen:



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Der Friedhof

...von Niederroßla liegt direkt hinter der Kirche.
 

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Das Ilmschlösschen

...war früher eine sehr beliebte Ausflugsgaststätte für Niederroßla und
die Umgebung. Wenige Meter weiter befand sich ein großer Holz-
pavillon mit Gaststätten und die bei allen beliebte Badestelle: das
Ilmbad. Heute wird das Ilmschlösschen nur noch als Wohnhaus genutzt-
ein Blick zurück in die gute alte Zeit zeigt das schöne Wandgemälde an
der Außenwand.
 

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Der Sportplatz

...des SV Blau-Weiß Niederroßla liegt sehr schön direkt am Ilmufer. Der
Platz und das Sportlerheim wurden in den letzten Jahren aufwendig
umgestaltet.
 

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Die Kleingartenanlage "Ilmschlösschenweg"

....stand erst jahrzehntelang einsam wie eine Insel im Feld. Durch den
Bau des Wohngebietes bildet sie den südlichen Abschluss des Dorfes.
 

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Die Kleingartenanlage "Junge Weiden"

...am Oberroßlaer Weg bietet immer ein ruhiges Plätzchen sowohl für
Kitzelbacher als auch für stressgeplagte "Stadtmenschen"
 

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Der Wasserturm

...bietet fast die Ansicht eines verträumten Schlossturmes. Im Zuge des
Baues der Wasserleitung für die Gemeinde wurde er als Hochbehälter
im Jahr 1913 gebaut. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf das
Dorf Niederroßla.
 

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